Der Begriff Metropole bestimmt seit einigen Jahren die Diskussionen der Raumplanung. Die Regiopole hingegen ist ein neuer Begriff, der gerade Eingang in die Stadt- und Regionalentwicklung findet. Unter Regiopolen sind die kleineren Großstädte außerhalb von Metropolregionen zu verstehen. Sie stellen für weite Räume einen zentralen Anziehungspunkt dar, geben ihnen häufig einen Namen und fungieren als Standortraum der Wissensgesellschaft und regionaler Entwicklungsmotor.
In der Region Rostock ist der Begriff Regiopole auf fruchtbaren Boden gefallen. Die Regiopole Rostock ist ein Aktionsbündnis der Träger Hansestadt Rostock, Industrie- und Handelskammer zu Rostock und Regionaler Planungsverband Mittleres Mecklenburg/Rostock unter Mitwirkung weiterer Partner.
Am 07. Oktober 2008 fand eine Regionalkonferenz zum Thema "Regiopole Rostock – Die Idee nimmt Fahrt auf…“ statt. Die Konferenz endete mit dem „hanseatischen Handschlag“ zwischen den Projektpartnern – der Vereinbarung, künftig die Regiopole Rostock gemeinsam zu tragen und zu entwickeln.
Am 27. Oktober 2009 wurde in Rostock das "1. Nationale Regiopolen-Forum" ausgerichtet. Mit dem Forum wurde ein bundesweiter Erfahrungsaustausch von potenziellen Regipolen angestoßen. Ziel ist eine weitere Solidarisierung der Regiopolen, die durch eine bundesweite Netzwerkarbeit getragen werden soll.
Zur internen Gestaltung der Regiopole Rostock fand am 29. April 2010 in Teterow eine Bürgermeisterkonferenz Regiopole Rostock statt, in deren Rahmen Ziele und mögliche Bausteine der Regiopole Rostock diskutiert wurden.
Der bisherige Prozess und die Ergebnisse der Regionalkonferenz wurden in einer Expertise Regiopole Rostock und in einem Flyer sowie in einem "Tagungsband 1. Nationales Regiopolen-Forum" aufbereitet und veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie unter
www.regiopole.de oder
www.regiopolregion-rostock.de.
Die Expertise und der Flyer Regiopole Rostock sowie der Tagungsband sind als download unter
> Gutachten bzw. per Bestellung unter
> Bestellung erhältlich.
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Zwischenzeitlich ist der Begriff Regiopole auch Diskussionsgegenstand der Landespolitik und der Bundesraumordnung geworden. In seiner Sitzung am 02. April 2009 beschloss der Landtag Mecklenburg-Vorpommern auf Antrag der Fraktionen der SPD und CDU, dass die Landesregierung sich im Rahmen der Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) in Ergänzung der Beschlussfassung der MKRO zur Festlegung von Metropolregionen für eine Erweiterung um ein Regiopolregionenkonzept einsetzen solle. Der Begriff Regiopole wird von der MKRO inzwischen auch im Rahmen der Weiterentwicklung der Leitbilder der Raumordnung aufgegriffen und diskutiert. Der Regionale Planungsverband Mittleres Mecklenburg/Rostock hat die Aufgabe eines Netzwerkbeauftragten übernommen, mit dem Ziel, bundesweit geeignete Städte und Regiopolräume als Partner für ein Regiopolennetzwerk zu gewinnen. Ansprechpartner beim RPV MM/R: Gerd Schäde, 0381 7000-89460
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Die ostdeutsche Verkehrsministerkonferenz hat bereits im November 2007 mit der „Berliner Erklärung“ und im Mai 2009 in Warnemünde die außerordentliche Bedeutung des Ausbaus der mitteleuropäischen Nord-Süd-Verkehrsachse über Berlin und die ostdeutschen Bundesländer (Brückenköpfe Rostock und Dresden) unterstrichen.
Am 09. Juni 2009 wurde das Projekt SCANDRIA (Scandinavian Adriatic Corridor for Growth and Development) im Rahmen des Interreg IV B-Programms „Ostseeraum“ genehmigt. Das ist für den Planungsverband MM/R ein wichtiger Meilenstein zur Umsetzung seines Leitprojektes „Entwicklung der Wirtschafts- und Verkehrsachse Berlin – Rostock – Kopenhagen/Malmö“. Als „assoziierter“ Partner wird der Planungsverband die 19 Projektteilnehmer aus 6 Ländern unterstützen, um mit dem geplanten Mitteleinsatz von 4,8 Mio. Euro optimale Arbeitsergebnisse zu erreichen. Dabei werden zur Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin/Brandenburg (Lead Partner des Interreg-Projektes), zum Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern und zur Hafenentwicklungsgesellschaft Rostock enge Informations- und Kommunikationsbeziehungen auszugestalten sein.
SCANDRIA gliedert sich in fünf Arbeitspakte:
- Organisation und Verwaltung
- Kommunikation und Information
- Qualität von Transportinfrastrukturen
- Innovative Logistik
- Gemeinsame Strategie für einen funktionierenden Korridor.
Das Arbeitspaket 4 steht unter Federführung der obersten Landesplanungsbehörde des Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern.
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Verkehrskorridore zwischen Ostsee und Adria über Berlin und Rostock
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Neben dem Projekt SCANDRIA wurde Ende des Jahres 2008 auch das Interreg IVB-Projekt SoNorA (South-North-Axis) im Interreg IV B-Programm „Mitteleuropa“ genehmigt.
Weitere Informationen erhalten Sie unter > http://www.sonoraproject.eu.
Ansprechpartner beim RPV MM/R: Matthias Plehn, 0381 7000-89456
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Am 20.12.2007 wurde das europäische Großprogramm "Region Südliche Ostsee" genehmigt. Das Programm verfügt über Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 60,7 Millionen Euro für die Förderperiode 2007 bis 2013. Das Land Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich mit 8,6 Millionen Euro an dem Programm. Das Programm "Region Südliche Ostsee" gehört zu den Nachfolgeprogrammen der von der EU geförderten Gemeinschaftsinitiative "INTERREG".
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Partnerregionen im Programm "Region Südliche Ostsee" sind die Küstengebiete Litauens und Polens, die südlichen Küstengebiete Schwedens, die östlichen Küstengebiete Dänemarks sowie die an die Ostsee grenzenden Landkreise und kreisfreien Städte Mecklenburg-Vorpommerns, darunter der Landkreis Bad Doberan und die Hansestadt Rostock. Im Rahmen des Programms können Projekte mit einer großen Themenvielfalt beantragt werden. Fördermöglichkeiten bestehen etwa für die Stärkung von Plattformen und Netzwerken zur besseren Vernetzung von kleinen und mittleren Unternehmen, für gemeinsame Initiativen von Interessenvertretungen kleiner und mittlerer Unternehmen oder zur Verbesserung von Forschungsnetzwerken. Weitere Themenbereiche sind Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien und Energiesparen, zur Verbesserung der Verkehrsanbindung sowie zur Unterstützung lokaler Initiativen für Bürgerkontakte. Antragsteller in dem Programm können regionale und lokale Behörden sowie Körperschaften ohne kommerziellen Charakter sein. Neben den Landkreisen und Planungsverbänden sind dies etwa Bildungseinrichtungen (Universitäten, Fachhochschulen, Schulen), Nicht-Regierungs-Organisationen, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, Unternehmer- und Arbeitnehmerverbände, Technologiezentren sowie Nationalparks und Landschaftsparks. Die Eigenbeteiligung der Antragsteller an den Kosten der Projekte liegt zwischen 15 und 25 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten.
Ansprechpartner beim RPV MM/R: Matthias Plehn, 0381 7000-89456
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Das Transportaufkommen von Fußgängerpassagieren auf Ostseefähren hat in den vergangenen Jahrzehnten deutlich abgenommen – nicht zuletzt aufgrund der fast ausschließlich auf Fracht und Kraftfahrzeuge ausgerichteten Fährreedereien. Bedürfnisse von Fußgängern und Radfahrern, einer bisher relativ kleinen Zielgruppe, wurden stark vernachlässigt. Dies hat unter anderem zur Folge, dass Personen mit eingeschränkter Mobilität nur wenig an grenzüberschreitenden Fährverkehren partizipieren können bzw. davon ganz ausgeschlossen sind. Soll die Anzahl der Fußgänger auf den Fähren (wieder) steigen, kann dies nur über entsprechende Verbesserungen in der Servicequalität und sowie der Verkehrsinfrastruktur geschehen. Hier setzt das Projekt INTERFACE an, das im April 2009 im Rahmen des Interreg IV A-Programms "Südliche Ostsee" (South Baltic Cross-Border Programm) 2007-2013 genehmigt wurde. Lead Partner des Projektes ist die Hansestadt Rostock. Das Gesamtbudget umfasst rund 1,6 Mio. Euro, von denen 1,2 Mio. EUR durch die EU gefördert werden.
22 Partner aus Deutschland, Schweden, Dänemark, Polen und Russland, bestehend aus lokalen und regionalen Gebietskörperschaften, Verkehrsbetreibern und Häfen bilden in Kooperation mit den Fährgesellschaften Scandlines, TT-Line und Stena Line eine starke Partnerschaft. Gemeinsam hat man sich zum Ziel gesetzt, den autolosen Passagierverkehr in der südlichen Ostsee wieder zu einer komfortablen, preiswerten und umweltfreundlichen Reisealternative zu entwickeln. Attraktive Verkehrsverbindungen, die für jeden zugänglich und einfach zu erreichen sind, stellen dabei eine wesentliche Voraussetzung dar. Ziel ist es, die Servicequalität in den Häfen/Terminals für Passagiere zu verbessern sowie Lücken zwischen land- und seeseitiger Erreichbarkeit gerade für Fußgänger und Radfahrer zu schließen. Dies verlangt neben einer verkehrsträgerübergreifenden Fahrplanabstimmung auch die Verbesserung der Passagierinformation und gegebenenfalls die Bereitstellung zusätzlicher Shuttledienste. Neben der Steigerung der Fahrgastzahlen erwarten die Projektpartner von den geplanten Initiativen insbesondere die dauerhafte Etablierung von grenzüberschreitenden Netzwerken sowie ein stärkeres Zusammenwachsen der Regionen und Städte im Südlichen Ostseeraum. Das Projekt ist auf eine Dauer von drei Jahren ausgelegt (April 2008 bis März 2012).
Als ein bedeutendes Ergebnis im Projekt INTERFACE wurde am 01.05.2011 die neue Bus- und Fährverbindung zwischen Rostock/Deutschland und Nyköbing/Dänemark in Betrieb genommen. Die neu eingeführte Buslinie 40 bringt die Reisenden vom Hauptbahnhof Rostock zur Ostseefähre, mit der es Richtung Gedser geht. Dort wartet ein Bus für die Weiterreise nach Nyköbing. Bus- und Fährfahrpläne wurden dafür miteinander abgestimmt. Für die gesamte Strecke wird nur ein Ticket, das sogenannte
Easyway-Ticket benötigt. Weitere Informationen erhalten Sie unter >
www.easyway-ticket.de.
Ansprechpartner beim RPV MM/R: Katja Klein, 0381 7000-89458
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Das Projekt „Windenergie im Ostseeraum 2“ (WEBSR 2) wird im Rahmen des Interreg IV A-Programms der Europäischen Union für den südlichen Ostseeraum in den Jahren 2010-2012 durchgeführt. Die Leitung liegt bei der Hansestadt Rostock. Aus Rostock sind neben dem Regionalen Planungsverband auch die Wasserstofftechnologie-Initiative und die Baltische Windenergiegesellschaft beteiligt. Das Projekt soll inhaltlich an das in den Jahren 2003 bis 2005 erfolgreich durchgeführte gleichnamige Interreg-III-B-Projekt anschließen. Es sollen aktuelle Fragen der Windenergienutzung auf dem Festland behandelt werden. Ein weiteres Interreg-IV-A-Projekt, dass sich vorrangig mit der Windenergienutzung auf dem Meer befassen soll, wird – ebenfalls mit maßgeblicher Beteiligung aus Rostock – parallel durchgeführt; hier ist der RPV nicht beteiligt.
Inhalte des WEBSR-2-Projektes sollen sein:
- aktuelle Planungsprobleme;
- Speichertechnologien (z.B. Umwandlung in Wasserstoff);
- Öffentliche Wahrnehmung und öffentliches Ansehen der Windenergietechnik.
Am Projekt sind insgesamt 11 Partner aus Deutschland, Polen, Schweden und Litauen beteiligt.
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Der Regionale Planungsverband Mittleres Mecklenburg/Rostock hat mit der ATI Küste GmbH in Rostock im März 2009 eine Vereinbarung zur Vorbereitung eines Pilotprojektes zur Wind-/Wasserstoff-/Sauerstoff-Kopplung abgeschlossen. Als Projektpartner wirken die Wasserstofftechnologie-Initiative Mecklenburg-Vorpommern und die IEE Ingenieurbüro Energieeinsparung GmbH Berlin mit. Damit soll ein Beitrag zur beschleunigten Anwendung innovativer CO2-freier Technologien zur Nutzung von regenerativen Energiequellen geleistet werden.
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Versorgungssystem für Sauerstoff, Elektro- und Wärmeenergie und ggf. Wasserstoff auf Basis von Windenergie
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Der RPV MM/R unterstützt die Ziele des Projektes konkret durch Hilfestellung bei der Standortfindung für eine Windenergieanlage (1-2,5 MW). Der Investitionsaufwand wird nach derzeitigen Erkenntnissen zwischen 5 und 6 Mio. Euro liegen. Ein führender Windenergieanlagen-Hersteller und ein Unternehmen für technische und medizinische Gase sollen für eine Mitarbeit gewonnen werden. Es besteht die Absicht, über das Pilotvorhaben hinaus durch einen Interreg IV A-Antrag im Rahmen des South-Baltic-Programms (Programm „Südliche Ostsee“) internationale Partner für innovative Onshore-Nutzungen der Windenergie zu gewinnen.
Ansprechpartner beim RPV MM/R: Matthias Plehn, 0381 7000-89456
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Der Regionale Planungsverband Mittleres Mecklenburg/Rostock nimmt in den Jahren 2008 bis 2010 an dem Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) „Überregionale Partnerschaften – Innovative Projekte zur stadtregionalen Kooperation, Vernetzung und gemeinsamen großräumigen Verantwortung“ teil. Das Modellvorhaben wurde im Jahr 2007 vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) ausgelobt. Sowohl der gemeinsame Projektantrag der drei Länder Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit dem Titel „Kooperation und Vernetzung im Nordosten“ als auch der Antrag der Länder Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit der Bezeichnung „Großräumige Partnerschaft Norddeutschland – Metropolregion Hamburg“ wurden bei der Auswahl berücksichtigt.
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Projekträume mit Beteiligung der Planungsregion
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• MORO Berlin „Kooperation und Vernetzung im Nordosten“
Ziel der Projektpartnerschaft „Kooperation und Vernetzung im Nordosten“ ist es, die wirtschaftliche Entwicklung des Gesamtraumes und in den Teilräumen zu unterstützen und den Zusammenhalt zu stärken. Das Projekt soll die erheblichen Potentiale der Region als Logistikdrehscheibe zwischen den deutschen Ostseehäfen und der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg aktivieren helfen sowie einen Beitrag zur Profilierung des zentraleuropäischen Ostsee-Adria-Korridors leisten. Insgesamt zwanzig öffentliche und private Partner, darunter fünf Industrie- und Handelskammern, sechs Kommunen, die Seehäfen Rostock und Sassnitz, vier Regionale Planungsverbände sowie Landkreise sind beteiligt. Von ihrer Zusammenarbeit wird ein erhöhtes Verantwortungsbewusstsein für die wirtschaftliche Entwicklung des Gesamtraums mit der Metropole, den Städten und den ländlichen Räumen und ein Beitrag zu mehr Beschäftigung vor allem in den Branchen Verkehr und Logistik, Energie, Ernährung sowie Maschinenbau erwartet. Der Arbeitsschwerpunkt des Regionalen Planungsverbandes Mittleres Mecklenburg/Rostock liegt hierbei in dem Modul „Die Regionen vernetzen“. Projektbezogen soll ein Beitrag zur Sicherung der Fachkräfte geleistet werden, wofür die relevanten öffentlichen und privaten Akteure auf regionaler Ebene vernetzt werden sollen. Hierzu fand am 27. Januar 2009 im Rathaus Neubrandenburg ein erster länder- und regionsübergreifender Fachworkshop zum Fachkräftebedarf „Kooperation oder Konkurrenz“ statt. Am 09. Juni 2009 folgte in Waren (Müritz) ein zweiter Fachworkshop „Bildung schafft Fachkräfte“, der sich mit der Bedeutung des Themas Bildung für die Sicherung des Fachkräftebedarfs befasste. Die Ergebnisse des Workshops wurden in einem "Reader über Netzwerke und Projekte der Fachkräftesicherung im Nordosten" zusammengefasst und stehen zum herunterladen unter >Veröffentlichungen>Studien, Gutachten> zur Verfügung. Die Leitung des Projektes liegt bei der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg
> moro-berlin.
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• MORO Hamburg „Großräumige Partnerschaft Norddeutschland – Metropolregion Hamburg“
Leitgedanke des Projektes „Großräumige Partnerschaft Norddeutschland – Metropolregion Hamburg“ ist eine bessere großräumige Zusammenarbeit im weiteren Verflechtungsraum der Metropolregion Hamburg. Mit dem Projekt sollen u.a. die Stärkung der Maritimen Wirtschaft, die Schaffung einer überregionalen Logistikplattform sowie die Gründung eines Norddeutschen Hochschulverbundes erreicht werden. Die Leitung des Projektes obliegt dem Innenministerium Schleswig-Holstein (Abteilung Landesplanung). Akteure aus der Region Mittleres Mecklenburg/Rostock sind neben dem Regionalen Planungsverband u.a. die Universität Rostock, das Hanseatic Institute for Entrepreneurship Rostock (HIE-RO), BioCon Valley und das von Thünen-Institut Tellow. Im Sinne einer Zwischenbilanz kamen am 29. April 2009 in den Lübecker Media-Docks Vertreter aus Politik, Unternehmen und Verbänden zusammen, um bisherige Erfahrungen der großräumigen Partnerschaft Norddeutschland/Metropolregion Hamburg zusammenzufassen. Der Kongress bot Gelegenheit auf die Ergebnisse und Erfahrungen in MORO Nord unter dem Motto: „Wo stehen wir und wo wollen wir hin?“ zurückzublicken
> moro-hamburg.
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• MORO-Arbeitsbesuch „Europäischer Verflechtungsraum Bodensee“ in der Regiopolregion Rostock
Vom 10. bis 12. Juni 2009 kamen Mitglieder des Projektes „Europäischer Verflechtungsraum Bodensee“ zu einem Arbeitsbesuch in die Regiopolregion Rostock. In der Delegation vertreten waren u.a. die Landräte der Landkreise Bodenseekreis, Konstanz, Lindau und Sigmaringen sowie Repräsentanten der Regionalverbände Hochrhein-Bodensee bzw. Bodensee-Oberschwaben und länderübergreifender Institutionen der Bodenseeregion. Sowohl die Bodenseeregion als auch die Regiopolregion Rostock wollen sich als Wachstumskerne außerhalb der engeren metropolitanen Verflechtungsräume etablieren und stehen dabei durch ihre Grenzlage in Deutschland vor besonderen Herausforderungen. Bisherige Erfahrungen und zukünftige Erwartungshaltungen bei der Umsetzung der MORO-Projekte waren Schwerpunkte eines Workshops am 11. Juni 2009 in Rostock (Redebeiträge: „Regiopolregion Rostock“ Gerd Schäde Leiter der Geschäftsstelle des RPV MM/R, „Wirtschaftsförderung Rostock: Wachsen, werben, ansiedeln“ Ilona Rosenfeld/Rostock Business, „Europäischer Verflechtungsraum Bodensee“ Karl-Heinz Hoffmann-Bohner/Verbandsdirektor Regionalverband Hochrhein-Bodensee und Wilfried Franke/Verbandsdirektor Regionalverband Bodensee-Oberschwaben, „MORO Kooperation und Vernetzung im Nordosten“ Petra Schmidt, Referatsleiterin im Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern). Im Rahmenprogramm fand eine Präsentation ausgewählter wirtschaftlicher und touristischer Schwerpunkte der Regiopolregion Rostock statt.
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Arbeitstreffen: Region Bodensee - Region Rostock
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• MORO | Zwischenbilanz
Die Projekte im Rahmen des Modellvorhabens der Raumordnung „Überregionale Partnerschaften – Innovative Projekte zur stadtregionalen Kooperation, Vernetzung und gemeinsamen großräumigen Verantwortung“ sind auf zwei Jahre angelegt. Am 23. und 24. April 2009 trafen sich die sieben bundesweiten Modellvorhaben zur „Großräumigen Kooperation“ im Rathaus Schönefeld mit Vertretern des Bundes zu einem Erfahrungsaustausch.
Inhaltliche Schwerpunkte des Treffens bildeten die Themen „Verkehr und Logistik“ sowie „Entwicklung ländlicher Räume“. Hierzu wurden in zwei thematischen Blöcken erste Ergebnisse aus den Modellvorhaben vorgestellt sowie über das weitere Vorgehen berichtet. Bei den Vorträgen sowie den anschließenden Diskussionen wurde deutlich, dass die hierbei angestoßenen Kooperationen nur dann auch langfristig erfolgreich sein können, wenn es neben einer intensiven Kommunikation auch konkrete, sichtbare Ergebnisse gibt. Die Projekte werden vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gefördert und von den beteiligten Ländern und Kommunen kofinanziert. Die Ergebnisse werden Mitte 2010 vorgelegt. Die gemeinsame Abschlussveranstaltung aller Teilprojekte des MORO "Überregionale Partnerschaften - Innovative Projekte zur stadtregionalen Kooperation, Vernetzung und gemeinsamen großräumigen Verantwortung" fand am 17. und 18. Juni 2010 in Hamburg statt.
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Anfang 2010 startete das Projekt „Klimawandel und Raumentwicklung – Anpassungsstrategien der Stadt und Regionalplanung in Stadtregionen der Küstenzone am Beispiel des Ostseeraumes“, kurz "plan B:altic". Die Laufzeit des Projektes beträgt 3 Jahre. In diesem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des sozial-ökologischen Förderschwerpunktes geförderten Projekt befasst sich eine interdisziplinäre Forschungsnachwuchsgruppe aus 8 Wissenschaftlern mit den Möglichkeiten der Anpassung an den Klimawandel in küstennahen Stadtregionen. Beispielhaft untersucht und verglichen werden dabei die Stadtregionen Rostock, Stockholm und Riga, wobei der Schwerpunkt der Untersuchungen auf Rostock liegt.
- Klimawandel und Entwicklungsszenarien Stadtregionen
- Raumnutzungen und spezifische Betroffenheiten
- Wahrnehmung und Kommunikation über den Klimawandel und die Anpassung an potentielle Klimafolgen
- Planbare resiliente Stadt- und Regionalentwicklung ? Ethikfragen der Planung
- Governanceprozesse und Kapazitäten einer adaptiven Stadt- und Regionalentwicklung
- Anforderungen an Instrumente und Methoden einer adaptiven Stadt- und Regionalplanung
- Anforderungen an Wissensgenerierung und Wissensintegration in Anpassungsprozessen an den Klimawandel
Unmittelbare Projektpartner sind neben dem Regionalen Planungsverband MM/R das Stadtplanungsamt und das Umweltamt der Hansestadt Rostock, die IHK zu Rostock sowie die Ostseekooperation BSSSC (Baltic Sea States Subregional Co-operation).
Angesiedelt ist das Forschungsprojekt im Bereich Stadtplanung an der
> http://www.hcu-hamburg.de/stadtplanung/planbaltic/index.html>.
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Für den Stadt-Umland-Raum (SUR) Rostock wurde durch den RPV MM/R die Erarbeitung eines Einzelhandelsentwicklungskonzeptes (EHK) in Auftrag gegeben. Aufbauend auf dem EHK der Hansestadt Rostock aus dem Jahr 2007 wurde das Büro „BBE RETAIL EXPERTS, Unternehmensberatung GmbH & Co. KG“ aus Hamburg beauftragt, in der Zeit von Juli bis Oktober 2009 für den gesamten SUR (Hansestadt Rostock und 23 Umlandgemeinden) ein EHK zu erarbeiten.
Schwerpunkt der Untersuchungen soll ein teilräumliches Konzept sein, dass
- eine wohnortnahe Grundversorgung der Bevölkerung in allen Gemeinden unabhängig von administrativen Grenzen unter Berücksichtigung der Mobilität der Bevölkerung und der demografischen Entwicklung sicherstellt,
- tragfähige und nachhaltige Enzelhandelsentwicklungsszenarien im SUR gewährleistet,
- einen transparenten Planungsprozess befördert,
- Planungssicherheit für den Einzelhandel, die Politik und die Verwaltung bietet sowie
- eine interkommunale Kooperation initiiert und Versorgungssicherheit schafft.
Zur Begleitung des Arbeitsprozesses durch die Gutachter soll ein Arbeitskreis gebildet werden, dem die Geschäftsstelle des RPV als Auftraggeber, Vertreter der kommunalen Gebietskörperschaften bzw. Amtsverwaltungen des SUR, die Oberste Landesplanungsbehörde im Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung M-V sowie die IHK zu Rostock angehören.
Am Ende des Arbeitsprozesses sollen die Ergebnisse des Konzeptes den Gemeinden in einer Informationsveranstaltung präsentiert werden. Das EHK für den SUR Rostock ist das erste dieser Art in Mecklenburg-Vorpommern für einen Stadt-Umland-Raum.
Ansprechpartner beim RPV MM/R: Herr Ziems, 0381 7000- 89454, Herr Oertel, 0381 7000-89455
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Am 04. Mai 2009 wurde erfolgreich der Auftaktworkshop zum Aufbau eines Regionalen Innovationssystems (RIS) durchgeführt. Mit dem RIS soll die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung intensiviert werden, um Innovationen aus eigener (regionaler) Kraft gezielter als bisher zu initiieren und zu unterstützen. Ziel ist es, vorhandene Netzwerke und Kooperationen zu stärken und neue Netzwerke anzuschieben. Dabei sollen 6-8 praxisorientierte, auf den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ausgerichtete Innovationsprojekte entwickelt werden.
Das Vorhaben wird vom Hanseatic Institute for Entrepreneurship and Regional Development an der Universität Rostock (HIE-RO) geleitet. Über das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern wurden dazu ESF-Mittel in Höhe von ca. 300.000 Euro ausgereicht. Etwa 1/3 der notwendigen Eigenmittel (10.000 Euro) sind vom Regionalen Planungsverband Mittleres Mecklenburg/Rostock bereitgestellt worden. Die Laufzeit des Projektes ist bis zum 31. Oktober 2010 geplant. Weitere Informationen finden Sie unter
> www.hie-ro.de.
Ansprechpartner beim RPV MM/R: Gerd Schäde, 0381 7000-89460
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Im Jahr 1997 wurde eine Kooperation zwischen dem Regionalen Planungsverband MM/R und der dänischen Nachbarregion Storstrøms Amt geschlossen. Im Rahmen der Kooperation wurde eine Reihe internationaler Projekte durchgeführt, z.B. in den Bereichen Tourismus, Entwicklung des ländlichen Raumes, Integriertes Küstenzonenmanagement und Regionalplanung (z.B. über Interreg II C/III B oder andere internationale Programme). Im Jahr 2007 wurde in Dänemark die mittlere Verwaltungsebene reformiert. Die 14 bestehenden Ämter wurden zu 5 Regionen zusammengefasst. Das Amt Storstrøm ist dabei in der neuen Region Sjælland (Seeland) aufgegangen. Die neue Großregion umfasst ein Gebiet mit über 800.000 Einwohnern.
Ziel des Regionalen Planungsverbandes ist es, die Kooperationsvereinbarung zwischen Planungsverband und dem ehemaligen Amt Storstrøm auf die Region Seeland zu übertragen. Gemeinsame Interessen für die laufende Förderperiode des europäischen Regionalfonds sind noch zu bestimmen. Daneben soll der regelmäßige Erfahrungsaustausch, zum Beispiel zu Fragen der Wirtschaftsförderung und Arbeitsmarktpolitik, fortgesetzt werden.
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Naturparke dienen dazu, den Erhalt und die Entwicklung wertvoller Kulturlandschaften mit deren Nutzung für Erholungszwecke zu verbinden. Die Planungsregion MM/R hat Anteil an drei bestehenden Naturparken. Laut deren Naturparkverordnungen sollen rechtlich nicht bindende, mittel- bis langfristige integrative Entwicklungspläne erarbeitet werden (Naturparkpläne). Der Regionale Planungsverband beteiligt sich neben weiteren Partnern derzeit an der Erarbeitung eines solchen Planes für den Naturpark „Sternberger Seenland“
> www.sternberger-seenland.de . Dies umfasst sowohl eine finanzielle als auch die inhaltliche Beteiligung. Auftragnehmer für die Erarbeitung des Naturparkplans ist eine Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus den Büros UmweltPlan GmbH (Stralsund/Güstrow) und KONTOR21 (Hamburg).
Der Planungsprozess gliedert sich in die Phasen Analyse der aktuellen Situation, Erarbeitung eines Leitbildes sowie handlungsbezogenen Zielen und Strategien und Formulierung von Leitprojekten. Wichtigste Handlungsfelder stellen die Bereiche Natur und Landschaft, Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft, Tourismus und Erholung sowie Öffentlichkeitsarbeit dar. Der gesamte Planungsprozess ist durch eine intensive Bürgerbeteiligung charakterisiert. Die Erarbeitung des Naturparkplans erfolgt im Zeitraum zwischen September 2008 und Juli 2009. Weitere Informationen erhalten Sie unter
http://naturpark-seenland.de.
Ansprechpartner beim RPV MM/R: Katja Klein, 0381 7000-89458
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