Zunehmende Globalisierung und Europäisierung fordern eine verstärkte Außendarstellung der Regionen, um im Wettbewerb zu bestehen. Die Verwaltung als Partner für Bürger, Wirtschaft und Politik will gemeinsam mit lokalen und regionalen Akteuren Lösungen suchen und die endogenen Entwicklungspotenziale erschließen.
Mit einer Kooperationsvereinbarung zwischen Regionalem Planungsverband MM/R, Regionaler Marketinginitiative (RMI) und Rostocker Gesellschaft für Wirtschafts- und Technologieförderung mbH (Rostock Business) ist es gelungen, Regionalentwicklung, Regionalmarketing und künftige Regionale Wirtschaftsförderung im Wirtschaftsraum Rostock beispielhaft miteinander zu verknüpfen (siehe Organisationsstruktur). Im Rahmen dieser Private-Public-Partnership (PPP) wird das gemeinsame Handeln der Region zur Umsetzung von Projekten unter Einbeziehung entsprechender Marketingaktivitäten konzentriert und somit die Wettbewerbschancen der Region erhöht.
"Mit dieser Kooperation von privaten und öffentlichen Akteuren wird ein effizienteres Binnen- und Außenmarketing für die Region ermöglicht.", so der neue Geschäftsführer von Rostock Business und der RMI Christian Weiß. Die "RegionRostock" soll als Marke weiter etabliert werden. Zudem sind branchenspezifische Aktivitäten mit den über 100 Mitgliedern der RMI sowie der Ausbau regionaler Kernkompetenzen geplant.
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Am 29. März 2001 wurde der Verein Region Rostock-Güstrow-Bad Doberan Marketing-Initiative e.V. gegründet. Zu den inzwischen rund 120 Mitgliedern gehören Unternehmen, Kammern, Verbände, Hochschulen, Gebietskörperschaften und Privatpersonen. Die Initiative setzt Zeichen für die Zusammenarbeit innerhalb der Region. Mit ihren Projekten trägt sie dazu bei, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Region Rostock in einem größer werdenden Europa darzustellen und zu verbessern.
Regionalmarketing soll die Rahmenbedingungen verbessern und durch die Folgeeffekte eine Förderung der Region als Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort bewirken.
Aufgabe des Vereins ist es daher, zentrale Kompetenzfelder der Region gemeinsam mit interessierten Partnern nach innen und nach außen zu kommunizieren. Zu den im Rahmen der Regionalen Agenda MM/R ermittelten Kompetenzfeldern gehören u.a.:
- Maritime Wirtschaft
- Tourismus
- Transport und Logistik
- Land- und Ernährungswirtschaft
- Biotechnologie und Medizintechnik
- Informations-und-Kommunikations-Technologien (IuK)
- Erneuerbare Energien.
Dazu werden verschiedene Projekte, wie Existenzgründerforen der Region, Präsentation der Region auf Messen und Ausstellungen, Pressereisen durch die Region u.v.m. initiiert und durchgeführt. Mittlerweile ist es gelungen, dieses regionale Netzwerk stetig weiter zu entwickeln und die Zahl der Mitglieder auf über 120 zu erhöhen. Über 80 Prozent der Mitglieder sind regionale Unternehmen.
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